Haustiere und Wetter

Gesunde Haustiere bei jedem Wetter

In diesem Bereich:

Zu Hause ist es immer am schönsten

Sommer

Behandlung einer Überhitzung

Winter

Behandlung von Frostbeulen

Andere Winterprobleme

Zu Hause ist es immer am schönsten

Unabhängig vom Wetter können Sie immer am besten dafür sorgen, dass sich Ihr Tier wohl und sicher fühlt, indem Sie ihm den Aufenthalt dort erlauben, wo auch Sie sich wohl und sicher fühlen: in Ihrer Wohnung. Bei extremen Wetterbedingungen, beispielsweise während der heißen, feuchten Tage im Sommer oder der eisig kalten Tage im Winter, sollten Sie Ihrem Haustier unbegrenzten Zugang zu Ihrer Wohnung gewähren.

Wenn Haustiere die meiste Zeit in der Wohnung verbringen, können jedoch neue Probleme auftreten.

Viele Tiere, die nicht an den Aufenthalt in Wohnungen gewöhnt sind, kennen unter Umständen die Regeln nicht und zeigen normales, aber zerstörerisches Verhalten wie das Anknabbern von Gegenständen oder Krallenwetzen. Achten Sie deshalb darauf, Zimmerpflanzen und wertvolle Gegenstände außer Reichweite des Tieres aufzubewahren.

Haustiere, die sich bei warmem Wetter im Freien aufhalten, können auch unerwünschte Gäste mitbringen: Flöhe. Und ein Jahreszeitenwechsel bringt im Allgemeinen auch einen Fellwechsel mit sich. Regelmäßiges Bürsten kann dazu beitragen, dass Ihr Haustier weniger Haare auf Ihren Teppichen und Ihren Möbeln hinterlässt.


Sommer

Grundbedürfnisse

Jedes Tier hat Grundbedürfnisse, die während des gesamten Jahres gestillt werden müssen:

  • Schutz vor Regen, Schnee und Sonne

  • Viel frisches Wasser

  • Viel hochwertige Nahrung

  • Liebe und Aufmerksamkeit
Die sommerliche Hitze bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Körper Ihres Haustiers. Aus diesem Grund ist es am besten, ihm den Aufenthalt in der Wohnung zu erlauben, wo es Zugang zu Schatten, Wasser und kühler Luft (durch die Fenster oder eine Klimaanlage) hat.

Wenn sich Ihr Haustier den ganzen Tag im Freien aufhält, sorgen Sie dafür, dass es Zugang zu einem schattigen Bereich hat, vorzugsweise auf Gras, da gepflasterte Bereiche sich sehr aufheizen, wenn es warm ist. Überprüfen Sie zu unterschiedlichen Uhrzeiten, ob der gewählte Bereich immer schattig ist.

Möglicherweise müssen Sie im Sommer zusätzliches Wasser bereitstellen. Wählen Sie größere Wassernäpfe oder spezielle Vorrichtungen, bei denen über einen leicht zu bedienenden Wasserzufluss eine unbegrenzte Menge Wasser zur Verfügung steht.

Die meisten Tierärzte raten davon ab, Hunde oder Katzen zu scheren, da das Fell sie vor Hitze schützt. Hunde und Katzen mit einem sehr dichten Fell sind besonders anfällig für hitzebedingte Erkrankungen. Dies gilt ganz besonders in heißen, feuchten Klimazonen.

Weitere Tiergruppen, die leicht unter Überhitzung leiden, sind ältere Haustiere, Welpen und Kätzchen, Gebrauchstiere und Rassen mit flachen Gesichtern (Möpse, Bulldoggen, Pekinesen, Perserkatzen).

Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze gewöhnlich mit Ihnen im Auto unterwegs ist, lassen Sie ihn/sie an heißen Sommertagen zu Hause. Auch wenn Sie die Fenster geöffnet lassen, kann die Temperatur in Ihrem Auto innerhalb von weniger als 30 Minuten 50 Grad Celsius erreichen. Riskieren Sie nicht, dass Ihr Haustier einen Hitzschlag erleidet.

Im Gegensatz zu Ihnen können Hunde und Katzen jedoch nicht schwitzen. Sie müssen hecheln, um die überschüssige Hitze aus ihrem Körper abzuleiten. Diese Methode ist im Freien äußerst ineffektiv, wenn die Luft außerhalb des Körpers genauso warm oder sogar wärmer ist als die Luft im Körper.


Behandlung einer Überhitzung

Am besten beugen Sie einer Überhitzung von vorneherein vor. Wenn Sie jedoch feststellen, dass Ihr Haustier außergewöhnlich schnell atmet, zittert, Muskelschwäche zeigt, sich erbricht oder ohnmächtig wird, kann es von der Hitze geschwächt sein.

Befeuchten Sie Ihr Haustier mit kühlem (nicht mit eiskaltem!) Wasser, legen Sie es an einen Platz, wo ein leichter Luftzug herrscht, und bringen Sie es sofort zum Tierarzt.


Winter

Auch bei Kälte müssen Sie sich besonders um Ihre Haustiere kümmern.

Bei niedrigen Außentemperaturen ist wieder Ihre Wohnung der beste Aufenthaltsort für Ihre Haustiere, da sie hier vor Kälte, Schneeverwehungen und Eis geschützt sind. Haustiere, die sich im Freien aufhalten, benötigen einen isolierten Unterschlupf, frische Nahrung und Wasser, das nicht einfrieren kann. Ziehen Sie einen elektrisch aufheizbaren Napf in Erwägung, damit das Wasser im Freien nicht einfrieren kann.

Wenn Sie sich mit Ihrem Haustier bei Schnee oder Eis ins Freie begeben, überprüfen Sie seine Pfoten auf Schnitte oder Eiskugeln. Wischen Sie die Pfoten Ihres Haustiers mit einem feuchten Lappen ab, wenn Sie auf mit Salz oder anderen Chemikalien behandeltem Boden spazieren gegangen sind.


Behandlung von Frostbeulen

Decken Sie unterkühlte Haustiere mit einer Decke zu, damit sie nach und nach wieder zur normalen Körpertemperatur zurückkehren können.

Bäder in warmem (nicht heißem!) Wasser bieten ebenfalls eine gute Möglichkeit, ein unterkühltes Haustier wieder aufzuwärmen. Verwenden Sie keine elektrischen Heizdecken oder Heizkissen, da sich Ihr Haustier dadurch Verbrennungen zuziehen kann.

Wenn Ihr Haustier stark unterkühlt ist oder nicht reagiert, bringen Sie es sofort zu einem Tierarzt.


Andere Winterprobleme

Frostschutzmittel (das Ethylenglykol enthält) stellt im Winter eine besondere Gefahr für Haustiere dar. Sowohl Hunde als auch Katzen werden von dem süßen Geschmack angelockt, aber bereits eine Menge von einigen Teelöffeln kann zu Nierenschäden oder sogar zum Tod führen.

Wenn Sie glauben, dass Ihr Haustier Frostschutzmittel verschluckt hat, wenden Sie sich sofort an Ihren Tierarzt.

Einige Tiere können gerettet werden, wenn die Behandlung innerhalb von zwei bis vier Stunden erfolgt.

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