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Die Mundhygiene Ihrer Katze

Was Ihre Katze an Zahnpflege braucht

Ein Kätzchen großzuziehen ist zweifelsohne eine verantwortliche Aufgabe. Aber wussten Sie, dass auch seine Zähne täglich gepflegt werden müssen und dass 70 % aller Katzen bereits im Alter von 3 Jahren Mund- und Zahnprobleme haben? Das muss aber keineswegs so sein.

Zahnbelag

Im Mund Ihres kleinen Lieblings nisten sich von Natur aus mehr als 300 unterschiedliche Bakterienarten ein. Beim Fressen vermischen diese sich mit Futterresten und Speichel, und Ihr Kätzchen bekommt das, was auch Sie vom Zahnarzt her kennen: Zahnbelag. Der wird durch das im Katzenspeichel enthaltene Calcium zunehmend härter und bildet schließlich eine harte, gelbbraune Schicht – Zahnstein.

Verhaltensproblem

Am Verhalten Ihrer Katze können Sie viel über ihr Befinden und ihre Gefühle ablesen – zum Beispiel, wenn Ihre Katze unter Parodontose leidet. Wie aber gibt die Katze Ihnen zu verstehen, dass sie Zahnweh hat? Mehrere Indizien weisen auf Zahnschmerzen hin:

  • Probleme beim Fressen oder kauen
  • Berührung des Mauls mit der Pfote
  • Gereiztheit
  • Depression

Starker Mundgeruch (Halitosis)

Die genannten Symptome können natürlich unterschiedliche Ursachen haben. Umso wichtiger ist es, dass Sie fachlichen Rat einholen, wenn etwas nicht mit Ihrer Katze stimmt.

Gehen Sie in die Defensive

Es gibt vier Regeln, mit denen Sie verhindern können, dass die Mundhygiene bei Ihrer Katze zum Problem wird. Regel Nr. 1: Täglich Zähne bürsten Durch tägliches Zähnebürsten entfernen Sie den Belag von den Zähnen und verlangsamen so die Zahnsteinbildung bei Ihrer Katze. Am besten geht es mit einer im Online-Handel und nahezu jedem Tierfachgeschäft erhältlichen Fingerbürste. Belohnen Sie Ihre Katze zum Schluss jedes Mal mit einem Spiel!

Regel Nr. 2: Gehen Sie zum Tierarzt

Tierärzte sind tagtäglich mit Gewichtsproblemen konfrontiert. Wenn Sie Ihre Katze für übergewichtig oder fettleibig halten, empfiehlt sich ein kompletter Gesundheitscheck beim Tierarzt.

Der Tierarzt wird Ihnen einige Fragen stellen, beispielsweise wie viel Ihre Katze frisst und wie viel Bewegung sie hat. Wenn Sie diese Fragen ehrlich beantworten, kann der Tierarzt Ihnen geringfügige Umstellungen zur Gewichtsnormalisierung empfehlen. Möglicherweise wird Ihr Tierarzt auch ein paar Untersuchungen durchführen, da Fettleibigkeit auch medizinische Ursachen haben kann. Deshalb sollte diese Möglichkeit ausgeschlossen werden, bevor Sie mit einem Gewichtsabnahme- oder Gewichtskontrollprogramm anfangen.

Regel Nr. 3: Gehen Sie zum Zahnarzt

Sie können Ihrer Katze – wie sich selbst – ein- oder zweimal jährlich die Zähne reinigen lassen. Diese von Tierärzten Zahnprophylaxe genannte Behandlung hält Zähne und Zahnfleisch Ihrer Katze gesund und ist die einzig wirksame Methode der Zahnsteinentfernung.

Regel Nr. 4: Gehen Sie einkaufen

Richtige Ernährung ist wichtig für gesunde Zähne. Insbesondere Trockenfutter kann einen wertvollen Beitrag zur Mundhygiene leisten: Durch seine mechanische Wirkung schmirgelt es die Zähne sauber und hilft so bei der Entfernung von Zahnbelag.

Glückliche Katze

Zahnzerfall ist für niemanden ein Spaß, auch für Ihre Katze nicht. Die kann zwar nicht sprechen, aber durchaus Schmerz empfinden. Wenn Sie unsere Zahnhygieneregeln einhalten, können Sie Ihrem haarigen Freund zu einem langen, glücklichen und gesunden Leben verhelfen.

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